Rummelsberg jetzt Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen
Die Vereinbarung ist perfekt: Das Krankenhaus Rummelsberg ist jetzt „Akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen“ und wird in Zukunft noch enger mit der Universität zusammen arbeiten.

(v.l.) Prof. Dr. Stangl (CA Unfallchirugie) Prof. Dr. Fleckenstein (Dekan der Med. Fakultät Uni Erlangen-Nürnberg), Diakon Seitzinger (ehem. Geschäftsführer), PD Dr. Winterholler (CA Neurologie), Prof. Dr. Bautz (ÄD Uni-Klinikum Erlangen), Prof. Dr. Grüske (Rektor der Uni Erlangen-Nürnberg)
In der „Palmeria“ in Erlangen besiegelten die Vertreter der Universität, Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske (Rektor der Universität), Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein (Dekan der Medizinischen Fakultät), Prof. Dr. Werner Bautz (Ärztlicher Direktor) und Prof. Dr. Jonas Göhl (Fachvertreter des Universitätsklinikums in Vertretung von Prof. Dr. Werner Hohenberger) sowie Studiendekan Prof. Dr. Hans Drexler und der kaufmännische Direktor Alfons Gebhard die Vereinbarung mit den Vertretern des Rummelsberger Krankenhauses, Chefarzt Professor Dr. Richard Stangl (Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Endoprothetik, Schulterchirurgie und Handchirurgie), Chefarzt Privatdozent Dr. Martin Winterholler (Leiter der Neurologischen Klinik) und ehemaliger Geschäftsführer Diakon Klaus Seitzinger.
Auszeichnung für Fachklinik
Eines von insgesamt nur elf Lehrkrankenhäusern der Erlanger Universität zu sein bedeutet eine Auszeichnung und Anerkennung für die Rummelsberger. Die nötigen Voraussetzungen dazu waren unter anderem die technische Ausstattung und Größe der Klinik, die fachlich, medizinisch und qualitative Gewährleistung einer guten Ausbildung und natürlich die Lehrbefähigung der ausbildenden Ärzte. Auch spezielle Bildungsmöglichkeiten wie Bibliothek muss den Nachwuchsärzten zur Verfügung stehen. Bei einer vorausgehenden Hausbegehung hatten sich die Erlanger Verantwortlichen davon überzeugt.Im Februar werden die ersten Medizinstudenten in Rummelsberg ihre Ausbildung im Rahmen ihres praktischen Jahres „PJ“ beginnen – bei Winterholler in der Neurologischen Klinik und in der Abteilung von Stangl. Das Krankenhaus stellt ihnen Zimmer und auch die Verpflegung. Nach fünf Jahren Studium und einigen Monaten praktischer Erfahrung lernen die Studenten jetzt die Grundlagen und Abläufe der praktischen Arbeit in den verschiedenen Fachabteilungen. Die Lehrtätigkeit wird so manche Veränderungen für die zuständigen Krankenhausabteilungen mit sich bringen. Gern nehmen die Mitarbeitenden diese Zusatzaufgabe auf sich, denn ihnen liegt der Nachwuchs, seine Förderung und Ausbildung am Herzen. Sie wollen ihren Teil dazu beitragen. „Die jungen Leute sind ganz in die Arbeitsabläufe auf den Stationen eingebunden und werden sehr viel lernen,“ erklärt Professor Dr. Stangl, der das Curriculum für seine Abteilung verantwortet. Die Lehrtätigkeit und Auseinandersetzung mit den Studenten sieht er auch als Bereicherung. „Es wird ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein - wir werden den Studenten viel beibringen und erklären, werden uns aber von ihnen hinterfragen lassen müssen, reflektieren und auch von ihnen Impulse bekommen.“



