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Zehen

Frakturen der Kleinzehen verursachen dann dauerhafte Probleme wenn sie in deutlicher Fehlstellung verheilen.  Die Frakturen der Kleinzehen sind überdurchschnittlich häufig mehrfragmentär, was bei der Diagnostik und Behandlung berücksichtigt werden muss.

Die häufigste Verletzung ist die „Bettpfostenverletzung“ der Grundphalanx der 5. Zehe, wobei beim Hängenbleiben mit der Zehe am Bettpfosten ein forcierte Abduktion auftritt.

Für normales Gehen sind gut verheilte Zehenluxationen und -frakturen genauso wichtig wie für jeden anderen Bruch des Fußes.  Jede Luxation im Zehenbereich ist zügig zu reponieren, wobei eine Leitungsanästhesie meist nicht notwendig ist.  Bei Redislokationstendenz ist die Spickdrahttransfixation für 3 Wochen sinnvoll.  Luxationen und Frakturen der kleinen Zehen werden in der Regel nach Reposition gegen ihre Nachbarn hin mit Heftpflaster für 2-3 Wochen geschient und rein funktionell behandelt.  Nur bei Fraktur im Bereich der Grundphalangen kommt gelegentlich eine perkutane Spickdrahtfixation, selten eine offene Osteosynthese mit Schrauben oder Spickdrähten in Frage, insbesondere nur dann, wenn es notwendig ist die Gelenkkongruenz wiederherzustellen.

Abweichend vom von den Metatarsalefrakturen wird bei Frakturen der Kleinzehen eine Vollbelastung im Konfektionsschuh empfohlen.

Grundgliedfrakturen 1. + 2. Strahl mit Drahtosteosynthese

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