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14.10.2019, Rummelsberg

Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Akutgeriatrie lädt zum Wandern ein

COPD-Wandertag: Trotz Atemnot sich bewegen

Auf Initiative von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Eisele (erster von rechts) findet am Freitag am Krankenhaus Rummelsberg der zweite Wandertag für Menschen mit COPD statt. Die Premiere stieß im vergangen Jahr auf reges Interesse, so dass die Veranstaltung nun zum zweiten Mal stattfindet.

Rummelsberg.  Nach der Premiere im vergangenem Jahr gibt es nun die Fortsetzung: Chefarzt Dr. Hans-Joachim Eisele lädt zur zweiten Auflage des COPD-Wandertages nach Rummelsberg ein.

„Der Aktionstag soll Menschen, die an COPD – also chronisch obstruktiver Lungenerkrankung – leiden, dazu motivieren, sich wieder mehr im Alltag zu bewegen“, erklärt Chefarzt Dr. Eisele. Bewegung sei nicht nur gesund, sondern sie habe auch einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden. Das Problem für COPD-Patienten kennt der Mediziner, der die Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Akutgeriatrie am Krankenhaus Rummelsberg leitet: „Die Atemnot nimmt die Lust sich zu bewegen“.

Allerdings sei die Bewegung nicht nur gesund, sondern habe auch einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden des Betroffenen. Aus diesem Grund gingen beim Wandertag die Belegschaft der Klinik sowie Patienten und deren Angehörige zusammen spazieren – schließlich macht die Bewegung in der Gemeinschaft gleich mehr Spaß. Der Startschuss für die Premiere in Rummelsberg fällt am Hotel Anders. Von dort starten die Teilnehmer am Freitag, 18. Oktober um 14 Uhr in Richtung Ortskern. An Zwischenstationen werden atemerleichternde Übungen gezeigt und die Teilnehmer erhalten zahlreiche Informationen rund um die Erkrankung, die sich aus einer chronischen Bronchitis entwickeln kann. „Raucher sind überwiegend betroffen“, weiß Eisele, der ergänzt: „Studien zufolge leiden 15 Prozent der Europäer, die älter als 40 Jahre sind an der Lungenkrankheit. Obwohl die COPD weltweit zu den häufigsten Todesursachen neben Herzinfarkt und Schlaganfall gehört, ist die Krankheit vergleichsweise unbekannt.“ Die ersten Symptome würden oft nicht ernst genommen und zu lange ignoriert. „Wenn dies der Fall ist, können Lungenschäden entstehen, die nicht mehr umkehrbar sind. COPD ist nicht heilbar, aber behandelbar. Zu jedem Zeitpunkt besteht die Chance, den Verlauf günstig zu beeinflussen.“

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