Klinik für orthopädische Chirurgie der unteren Extremitäten und Endoprothetik

Einzigartiger Therapieansatz bei Hüftarthrose

Um an das Hüftgelenk zu gelangen wählt Prof. Drescher einen minimalinvasiven und muskelschonenden Zugang zur Hüfte. Während bei den in Deutschland üblichen Techniken bei Hüftoperationen die Muskulatur vom Oberschenkelknochen abgelöst werden muss, kann Prof. Drescher mit der sogenannte „AMIS“ – Methode (Anteriore Minimal Invasive Surgery) auf die Ablösung von Muskulatur verzichten. Die Muskeln werden nur zur Seite geschoben und nicht verletzt.

Diesen ohnehin schonenderen und schnelleren OP-Ansatz kombiniert Prof. Drescher mit dem wissenschaftlich fundierten Behandlungspfad Fast-Track-Chirurgie aus Dänemark. Dabei wird der Patient schon vor dem Eingriff durch Physiotherapie und verständliche Information optimal vorbereitet, um am Tag der Operation die ersten Schritte gehen zu können. Diese Kombination hat Prof. Drescher in Deutschland erstmalig eingeführt.

Die Vorteile für die Patienten im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden:

  • Gezielte Aufklärung
    In regelmäßigen Informationsveranstaltungen beantwortet das Team von Prof. Drescher individuellen Fragen der Patienten.
  • Gezielte Vorbereitung auf die Operation
    Durch gezielte physiotherapeutische Übungen wird der Körper schon vor dem Eingriff optimal vorbereitet, damit nach der Operation eine schnellere Rehabilitation möglich wird.
  • Kompletter Erhalt der hüftumgebenden Muskulatur
    Die erhaltenen Muskeln verringern das Risiko nach der OP zu hinken und die Hüfte auszurenken (luxieren)
  • Verwendung spezieller Implantate
    Es stehen verschiedene, wissenschaftliche bewährte Implantate für jede Hüftanatomie zur Verfügung
  • Geringer Blutverlust während der Operation
    Prof. Drescher konnte wissenschaftlich zeigen, dass seine Patienten weniger Blut verlieren und fitter aus der Narkose aufwachen. Seit er dieses am Krankenhaus Rummelsberg eingeführt hat, musste keiner der so behandelten Patienten Fremdbluttransfusionen erhalten. Dies wiederum ver-ringert das Risiko der Übertragung von HIV oder Hepatitis.
  • Geringeres Infektionsrisiko
    Durch die Gewebeschonung heilt die (kleinere) Wunde schneller. Durch die frühe Mobilisation und die geschonte Körperabwehr (Immunsystem) kommt es kaum noch zu Wundinfektionen.
  • Geringeres Thromboserisiko
    Die schnelle Rehabilitation wiederum verringert das post-operative Thromboserisiko, d.h. das Risiko, Blutgerinnsel in den tiefen Beinvenen oder gar der Lunge zu bekommen.
  • Bessere Optik
    Optisch ist die Narbe mit rund 6 Zentimetern mehr als halbiert. Zudem liegt diese Narbe nicht – wie bei allen anderen OP-Zugängen – über einem Knochenvorsprung. Sie kann also spannungs- und schmerzarm zügig verheilen.
  • Minimale Schmerzen
    Schmerzreduktion durch Gewebeschonung, dadurch schnellere Rehabilitation möglich.
  • Schnelle Mobilisation nach der Operation
    Erstes Aufstehen und Fortbewegung mit Gehhilfen am Tag des Eingriffs.
  • Bessere Therapie und Nachsorgeplanung durch Ganganalyse
    Bei ausgewählten Patienten unterstützt unser Ganganalyselabor die Planung von Therapie und Nachsorge, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen.